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Auch wenn die rheumatoide Arthritis umfassend erforscht worden ist, kennt man noch
immer nicht ihre Ursache. Untersuchungen in Familien haben ergeben, dass die Anfälligkeit gegenüber
der Krankheit erblich ist. Allerdings entwickelt nicht jede Person, die diese Anfälligkeit aufweist,
tatsächlich RA. Die Ursachen der RA liegen noch immer im Dunkeln, und unsere
Gene sind unter Umständen nur zum Teil für die Erkrankung verantwortlich. So sind beispielsweise Menschen,
die eine genetische Variante, das so genannte humane Leukozytenantigen (HLA) DR4 in sich tragen, stärker
gefährdet, an RA zu erkranken. Diese Variante manifestiert sich in den weißen Blutzellen und spielt
eine wichtige Rolle dabei, dem Körper zu helfen, zwischen seinen eigenen Zellen und körperfremden Eindringlingen
zu unterscheiden. Molekularbiologen ist es gelungen, die Aminosäure-Sequenzen
in dem HLA-Molekül zu identifizieren, die hauptsächlich für die bei der RA beobachteten Zusammenhänge
verantwortlich sind. |
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