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Monoklonale Antikörper Eine
relativ neue Wirkstoffklasse, die erst die moderne Biotechnologie bereitgestellt hat, stellen die therapeutischen
Antikörper dar. Antikörper sind Bestandteile des Immunsystems, die fremde Strukturen im Körper – etwa
Moleküle auf der Oberfläche von Körperzellen, Bakterien oder Viren – erkennen und so für das Immunsystem
markieren. Es gibt mehrere Klassen von Antikörpern, die jeweils unterschiedliche Aufgaben übernehmen;
am häufigsten findet man die Klasse IgG. Dabei handelt es sich um Y-förmige Proteine, die an ihren beiden
kurzen Enden zwei gleiche Erkennungsregionen für eine bestimmte fremde Struktur tragen. Das lange Ende
der Moleküle kann Kontakt zu weiteren Komponenten des Immunsystems aufnehmen, welche schliesslich die
Zerstörung der Eindringlinge einleiten.
Biotechnologisch
hergestellte
monoklonale Antikörper werden bei folgenden Erkrankungen bereits zur Therapie eingesetzt: - Brustkrebs
- Non-Hodgkin-Lymphom
(Lymphdrüsenkrebs)
- Lungenkrebs
- Dickdarmkrebs
- Blutkrebs
- Rheumatoide
Arthritis
- Transplantionstherapie (Organabstossung)
Diagnostische
Tests mit biotech-basierenden Komponenten werden eingesetzt für den Nachweis von: - Blutzucker
- Herzinfarkt
- Knochenstoffwechsel
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