Wie wird Hepatitis C diagnostiziert und überwacht?

3. Labortests (siehe auch nächste Seite)

  • Tests zum Nachweis von Antikörpern gegen das Hepatitis-C-Virus: ELISA (EIA) und RIBA
  • Tests auf molekularbiologischer Grundlage zum Nachweis des HCV-RNA-Genoms:
    PCR-Test:
    Dieser Test ist so empfindlich, dass sich damit bereits 50 Viruspartikel pro Milliliter Blut nachweisen lassen. Dieses Verfahren wird auch zur Bestimmung der Unterart (Genotyp) des Hepatitis-C-Virus verwendet. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil die verschiedenen Genotypen unterschiedlich auf die Therapie ansprechen.
    Da Mutationen beim Hepatitis-C-Virus sehr häufig sind, kommen bei ein und demselben Patienten oft genetisch unterschiedliche Varianten des Erregers vor. Man spricht in diesem Zusammenhang von "Quasispezies" und meint damit, dass sich Hepatitis-C-Viren innerhalb einer Unterart bezüglich ihrer RNA unterscheiden können. Die PCR-Technologie ist die Standardmethode zur Bestimmung solcher Quasispezies.

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